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mein kleines cafe

musik -> Joshua Radin - Paperweight

ich war heute wieder in diesem kleinen cafe im nachbarort wie so oft in letzter zeit. es ist gemuetlich, ich fuehl mich beinahe wohl. es ist als ob die welt dort stehen bleibt, sich nichts veraendert, alles einfach so ist wie es immer ist. dasselbe sandwich, der selbe duftende kaffee. jedesmal wenn ich dort bin vergesse ich die zeit und alles um mich herum. bin in mein buch vertieft, geniesse mein sandwich und meinen duftenden kaffee. kann alles vergessen, mich selbst neu erfinden. muss nicht ein borderliner sein, bin einfach nur ein gast. fuehlt sich gut an manchmal. zurzeit geschieht so viel um mich herum und veraenderungen versetzten mich jedesmal in ein gefuehl von angst. v. und o. sind weggezogen. ich werd sie naechste woche vielleicht besuchen fahren, ich weiss es noch nicht. es ist komisch zu wissen sie sind nicht mehr nur um die ecke. aber z. ist ja noch da und m., jedenfalls auf irgendeine art und weise. ich spiele immer oefters mit dem gedanken weider nach hause zu gehen. obwohl ich mich dort schon so lange nicht mehr zu hause fuehle und ich schon seid ewigkeiten nicht mehr dort war. nur auf besuch vor zwei monaten. ich bin schon so lange weg, warum will ich wieder dahin zurueck? wahrscheinlich muss ich sogar da ich bald meinen job los bin. ich habe gekuendigt, komme damit nicht mehr klar. na ja, veraenderungen halt. aber wahrscheinlich sind es zuviele auf einmal. ich bin immernoch "clean". aber ich habe keine lust mehr darauf. und deswegen sitze ich immer oefters in dem kleinen cafe im nachbarort, esse mein sandwich und trinke meinen duftenden kaffee. weil ich da einfach jemand bin, ein mensch, kein borderliner. weil ich nicht nachdenken muss.

17.10.07 18:01


wieder verbockt

musik -> faboyslim - praise you

ja, ich habs mir wieder mit l. verbockt, wie das jetzt schon so oft der fall war. ich weiss nicht wie ich das immer wieder hinkriege. vielleicht weil ich einfach nie ganz ehrlich mit ihr sein kann. wie sollte ich auch. ich hoffe ich werde das ganze wieder geradebiegen koennen, denn sonst gehts mir wieder die ganze zeit nur beschissen. nein, ich habe mir bisher noch nichts aufgeschnitten oder mich gehauen oder so. die fingernaegel leiden, aber das ist ja schon fast normal. bin "clean" seit 9 tagen. ja erscheint nicht gerade lange, aber fuer mich ist es besser als gar nichts. und ich versuche mit allen mitteln gegen gewisse beduerfnisse anzukaempfen. halte mich beschaeftigt um nicht zusehr nachzudenken. will mich auch nicht davon zurueckschlagen lassen das ich wieder mit ihr streite. ich gebe nicht auf... noch nicht jedenfalls.

11.10.07 17:50


nicht unterkriegen lassen

musik -> billie holiday - love is here to stay

hab mich gestern noch so ein bisschen mit v. unterhalten. das gespraech mit ihr hat mich dann doch noch runtergezogen nachdem ich so zufrieden war meine wut in den griff zu kriegen. ich weiss nicht war einfach ne scheiss unterhaltung. aber z. hat mich dann aufgeheitert mit ein paar suessigkeiten und nem film ueber afrika. was mich nicht sonderlich intressierte zu beginn, dann doch aber ganz unterhaltsam war. ich weiss nicht, ich geb mein bestes mich zu aendern, manchmal reicht es und manchmal nicht. ich kann nicht von heute auf morgen einfach all meine gedanken aendern. ich geb mein bestes, aber manchmal bin ich einfach ein bisschen muede davon. gebt mir ein bisschen zeit, ich kriegs schon hin irgendwie.

ich weiss nicht mehr wo, aber ich hab das mal gelesen:

"Am Ende wird alles gut. Wenn nicht, dann ist es nicht das Ende."

mag den spruch. werd jez mal alle sies und ers aendern da dies scheinbar etwas verwirrend zu sein scheint...

10.10.07 17:41


Stolz auf mich... ein bisschen...

musik -> Guns n' Roses - Knocking on Heavens Door

ich war heut so wütend, war regelrecht in rage. wollt irgendwas zerstören, am liebsten mich selbst. und das auf arbeit... also hab ich mich verdrückt und alles niedergeschrieben was grad in meinem kopf war. mir die wut aus dem gehirn geschrieben sozusagen. dann noch eine rauchen und ich war wieder ganz ruhig. ja ich bin so ein bisschen stolz auf mich das ich die situation zu kontrollieren versucht habe und es mir irgendwie auch gelungen ist. wenn es nur jedesmal so einfach wäre. jedenfalls, das kam heute bei raus....

Ich muss es loswerden. Will schreien und um mich schlagen. Will ihr sagen das es wehtut. Diese blinde Wut in mir, sie wächst und wächst, nimmt mich in Besitz. Ein Rauschen im Kopf, der Magen zieht sich zusammen. Alles in mir schreit "Will was zerstören!". Kann ich nicht, darf ich nicht. Und ich weiss es ist so einfach diese Wut loszuwerden. Ein paar kleine Schnitte, ein bisschen Blut und alles wäre weg. Ich könnte mich wieder beruhigen. Könnte durchatmen. Das wäre so einfach, so vertraut. Aber es ist falsch und irgendwie weiss ich das ja. Aber es hilft. Es macht das meine Wut verschwindet. Und ist das nicht was gutes? Meine Gedanken sind besessen. Und dies ist der einzige Weg den ich kenne um diesen Dämon loszuwerden. Aber da muss doch noch was anderes sein, was einfacheres.

und dann nochmal...

Ich zittere vor Wut, am liebsten würd ich einfach kotzen. Die Wut aus mir rauskotzen. Warum können Menschen mit so kleinen Gesten mich so sehr beeinflussen? Warum löst Sie in mir diese kontroversen Gefühle aus? Und wie schafft Sie es davon überhaupt nichts mitzukriegen? Ich will diese "Mir-doch-egal"-Einstellung. Gäbe alles dafür. Aber stattdessen kümmer ich mich um alles. Alles lässt mich fühlen, und nicht nur so ein bisschen. Jedes Gefühl so intensiv. So anstrengend. Es bricht jedes Mal auf mich herein wie ne drei Meter hohe Welle. Ich habe keine Chance, bin allem hilflos ausgeliefert. Will dich anschreien! Will es rausbrüllen! Will das es dich interessiert! Just fucking care!

und nochmal...

Spüre meinen Herzschlag bis hinauf in meinen Kopf. Kann kaum runterschlucken. Will einfach nur vergessen. Vergessen das es dich gibt. Vergessen das du mich behandelst wie den letzten Dreck. Vergessen was ich fühle. Ich will dich hassen. Ich will. Aber ich kann nicht.

Hat ne Weile gedauert bis ich mich wieder beruhigt hatte. Aber ich versuche mich nicht immer wieder zurückschlagen zu lassen. Nicht jedesmal wieder mit ner Klinge dasitzend zu enden. Ich muss lernen mich mehr abzuschotten, mich nicht mehr so sehr von Menschen beeinflussen zu lassen. Mein Leben leben. Und - es klingt vielleicht egoistisch - andere Probleme nicht immer zu meinen machen. Mich nicht mehr so sehr kümmern um Leute die das weder wollen noch es zu schätzen wissen. Auch wenn sie es brauchen. Ja ich spreche von dir. Aber ich weiss das ich sagen kann was ich will. So schnell wird sich das nicht ändern, wie gesagt, ich kann dich nicht hassen, dich nicht vergessen. Werde mich wieder kümmern, mich einmischen, streiten, zuhören und deine Probleme zu meinen werden lassen. Werde alles versuchen. Ich kann nicht aufgeben. Egal wie anstrengend du bist. Denn du bist genau wie ich.

10.10.07 00:41


hin und hergerissen

musik -> Duke Special - No cover up

ich sprach. wir sprachen. und trotzdem führts nirgendwohin. hab meine meinung. o. seine meinung. muss ich akzeptieren, tu ich auch. tut er aber nicht. egal. ich akzeptiere, ich lerne, geb mein bestes.

ist es ok sich gut zu fühlen? gestern war ich down. die ganze letzte woche war ich extrem down. hab mich selbst so sehr gehasst. und jetzt bin ich ok. fühl mich gut. fühl mich optimistisch und zuversichtlich. die dinge aufzuschreiben die in mir waren tat gut. mit v. zu sprechen tat sehr gut. ehrlich zu jemandem zu sein ist ein herrliches gefühl. da ist noch so viel zu tun. so viel arbeit. ein haufen mit steinen. die schweren steine. und dahinter noch ein haufen. all die steine die ich zusammengetragen habe. viele davon auch in letzter zeit. die will ich jetzt alle wieder weghaben. hab keine lust mehr down zu sein. ist es alles eine frage von willensstärke? kann ich wirklich neuanfangen wie sie es sagte? kann ich lernen? will ich das? das bedeutet harte arbeit. und manchmal ist es so leicht sich selbst zu beschuldigen, sich selbst zu hassen, sich selbst zu zerstören. ich lese was ich gestern schrieb. ein anderer mensch. bin so viele personen, weiss noch immer nicht wer ich wirklich bin. doch heute will ich es herausfinden. heute will ich wieder zu mir selbst finden. heute will ich wieder lachen können und optimistisch sein. es soll wieder ok sein, sich gut zu fühlen.

ich weiss nicht wie lange ich es durchhalte. ob ich es schaffen kann. aber vielleicht hat sie recht. ihre worte umgeben mich, sind in meinem schädel, gehen nicht weg. ich weiss ich werde immer krank sein, aber ich darf auch gute tage haben. oder?

3.10.07 00:18


Meine Schuld?

Ist es meine Schuld, mein Fehler? Haette ich einfach schlafen sollen, es nicht beachten? Nicht runtergehn, nicht da sein, nichts sagen. Vielleicht haette ich das tun sollen. Aber wie soll ich Traenen eines Menschen ignorieren, der mir nahe steht? Ich hab v. diese Worte nicht in den Kopf gesetzt, hab sie nicht auf diese Gedanken gebracht. Warum sollte ich ihr einreden wollen das o. sie nicht will? Ich war einfach nur da, hab zugehoert. Hab versucht, Freund zu sein. Er haette ihr zuhoeren sollen. Haette da sein sollen. Er hat nicht das recht sie anzuschreien. Ihr zu sagen das sie ein Nichts ist und er sie aber doch liebt. Das geht doch alles nicht auf. Es ist nicht meine Schuld. Ich will nur das sie gluecklich ist und er genau so. Was wenn ich nichts gesagt haette? Sie haette irgendwann doch angefangen zu weinen, haette nicht mehr weiter gewusst. All diese Gedanken waren da bevor ich es war. Und trotzdem beschuldigt er mich. Hasst er mich. Steht mitten in der Nacht vor mir und schreit mich an. "Es ist nicht meine Schuld" will ich schreien, kann ich aber nicht. Sie sagt jetzt ist alles wieder ok. Wie kann es das sein? Wie kann sie all diese Dinge einfach so hinnehmen? Ich kann es nicht mehr. Wenn er mit mir sprechen will, dann kann er das tun. Aber zwischen sprechen und schreien besteht ein Unterschied. Und ich will mich nicht anschreien lassen. Will mich erklaeren. Aber es interessiert ihn ja doch nicht. Er will schreien. Also lass ich ihn. Bin sein Suendenbock. Was solls. Wenn er sie dafuer einmal weniger anschreit, dann nehm ich das hin.
2.10.07 19:34


mich selbst vergessen

all die dinge die mich ausmachen sind schlecht. ich bin ein mensch zusammengesetzt aus lauter schlechten eigenschaften. ich bin das geworden was ich absurderweise immerzu bewundert habe. bin sogar noch schlimmer als die meisten über die ich las. aber da ist nichts bewundernswertes dran. ich kann mich ritzen, kann mich selbst grün und blau hauen, kann mich ins koma saufen, und dann? für nen kurzen augenblick fühl ich mich gut, frei. aber das ist nicht bewundernswert. ich verabscheue es. ich habe mich selbst kreiert, ein monster. ich bin jemand geworden den ich überhaupt nicht leiden kann. und ich kann diese person nicht mehr kontrollieren. mein borderline hat mich voll und ganz unter kontrolle. und offenbar geh ich so richtig schön in dieser rolle auf. manchmal bin ich sogar stolz darauf, wenn das nicht krank ist. und manchmal, so wie jetzt, da verabscheue ich mich einfach selbst so sehr, dass es schmerzt in meinem kopf. will nicht sein wie ich bin. weiss nicht mehr wie ich früher war und schon gar nicht wie ich wieder so werden kann. wer war ich bevor ich ein borderliner war? denn das scheint ja alles zu sein womit die leute mich definieren. alles was sie in mir sehen können. aber im moment versuch ich es nicht mehr zu verbergen. bin wer ich bin. alles egal stimmung halt. und ich weiss jetzt schon das ich es bereuen werde. das ich mich bei vielen entschuldigen werde. mich selbst verrate.

wer zur hölle bin ich??

2.10.07 01:08


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