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A change is gonna come

Es gibt mich noch. Ich hatte einfach ein paar sehr hektische, turbulente und anstrengende monate. und absolut keinen bock auch nur irgendetwas hier zu schreiben. mittlerweile wird so gut wie alles was ich schreibe von meiner therapeutin gelesen. naja. so gut wie eben. eine kleine zusammenfassung:

ich war also ca 4 monate lang in der klinik. währenddessen bin ich umgezogen und wohn jetzt in einer wg. ich arbeite wieder, nicht in meinem beruf zwar, aber es ist arbeit. ich würde auch gerne wieder in die schule, da allerdings steht meine finanzielle situation mir im weg. ich habe nun offiziell den stempel "borderline" auf meiner stirn. meine arme mussten einiges mitmachen, zur zeit allerdings gehts ihnen gut. ich versuche mich zu bemühen, was nicht immer einfach ist. zur familie ist jeglicher kontakt seid ca. 6 monaten abgebrochen. was irgendwie gut ist und mich trotzdem ziemlich traurig macht. z. hat keine zeit mehr für mich seid sie mit ihrem neuen freund herumturtelt. l. ist wieder an dem ort wo wir uns kennenlernten. und ich bin hier. ein bis zweimal die woche sitze ich bei meiner therapeutin und jammere über mein unintressantes leben. (sie würd mich in den arsch treten wenn sie wüsste das ich da grade geschrieben habe..) so viel dazu.

was jetzt kommt ist noch nicht wirklich fest gelegt. ich irre immer noch irgendwie planlos von einem moment zum nächsten. wenigstens sind es jetzt öfters gute momente als auch schon. mal schaun...

15.10.08 16:22


kleine schritte

alles sehr anstrengend. am anfang wars ok weil mir eh alles scheissegal war und es nicht mehr schlimmer kommen konnte. aber jetzt, keine ahnung, jetzt ist mir oftmals alles einfach nur zu viel. jeder um mich herum will immer wissen wies mir geht und was ich den hier in der klapse den ganzen tag so mache. dabei will ich wenn ich schon mal  "draussen" bin einfach nicht noch darüber sprechen. ausserdem haben die leute diesen gewissen blick. meine freunde mein ich. naja, die leute zumindest die ich früher mal freunde genannt habe. aber leute ändern sich, ich ändere mich und so ändern sich zwangsweise auch freundschaften. man versucht an etwas festzuhalten das eigentlich längst vergangen ist. ich vermisse z. sie nicht hier bei mir zu haben ist manchmal sehr schwierig. denn sie gibt mir das gefühl normal zu sein. klar, wir schreiben uns und telefonieren, aber es ist nicht dasselbe wie wenn ich sie vor mir sehen würde, sie umarmen könnte. auch m. fehlt mir. und d. fehlt mir auch. auf eine komische art und weise. mit l. stehe ich noch in gutem kontakt. allerdings fühle ich mich nicht mehr so sehr bessessen von dem gedanken, ihr helfen zu wollen. oder auch andere dinge zu wollen. wie auch immer. es wäre schön all diese leute um mich zu haben, freunde hier zu haben. echte freunde. die leute in der klinik sind auch ok. man lernt sich kennen und mit den meisten versteh ich mich ganz gut. gleichgesinnte halt, da fühlt man sich wohl. aber die sache mit meinen eltern. naja, belastend halt. kleine schritte, wie gesagt, kleine schritte.

4.2.08 13:23


long time ago

musik -> Jon McLaughlin - Human

lang lang ists her das ich mich das letzte mal hier zu wort gemeldet hab. war eine ziemlich hektische zeit voller ups und vor allem voller downs. ich hab mich einweisen lassen bzw. wurde eingewiesen durch meinen arzt. und hier bin ich nun also auf einer offenen station in der psychiatrie. allerdings könnte es schlimmer sein. meine vorstellungen von der psychiatrie waren grauenvoll und beängstigend, doch eigentlich ist es ganz ok. ich werde rund um die uhr betreut und auch wenn ich mich immer noch selbst verletzte wird es besser. ich krieg nen haufen medikamente die mich in erster linie hundemüde machen. wies weiter geht weiss ich noch nicht so recht. werd jetzt erst mal mindestens drei monate hier sein. eventuell werd ich auch nach ner weile nur noch tagsüber herkommen müssen. das heisst wenn ich ne wohnung finde und diese zumindest vorerst von der sozialhilfe finanziert wird. keine ahnung, es ging alles so schnell. immer weiter bergab, unaufhaltsam. bis ich hier geladet bin. und langsam gehts immer ein kleines schrittchen vorwärts. wünscht mir glück.

11.1.08 16:25


verschwunden

ja ok, vielleicht ist es nicht ganz in ordnung was ich tue. vielleicht haette ich nicht einfach abhauen sollen. aber ich habs nicht mehr ausgehalten auf der couch zu sitzen, die wand anzustarren und mir deprimierende musik anzuhoeren. also bin ich zurueck an den ort wo ich eine zeitlang gluecklich war. ich hab ihnen gesagt ich bin dann mal weg. hab nicht gesagt wie lange ich weg bin. weil ich es selbst noch nicht weiss. die leute hier sind froh mich zu sehen. z. hat mich stuermisch umarmt. sie fragen mich weshalb ich wieder hier bin. ich sage ich habe ein paar dinge vergessen. sie glauben mir. ich versuche mich gluecklich zu geben. sie glauben mir. zumindest denke ich das. ich habe keine ahnung was das sollte, warum ich auf einmal wieder hier hin wollte. und ich weiss auch nicht ob das so eine besonders gute idee war. l. weiss nichts davon, sie wuerde mir gehoerig den kopf waschen. sie ist der meinung ich solle mich einweisen lassen. ich glaube sie hat recht. ich will nicht wieder abstuerzen und doch stehe ich so kurz davor. vielleicht bin ich deswegen abgehauen. um einfach noch einmal durchatmen zu koennen. um mich zu entscheiden was ich will. kann ich ihnen das antun? kann ich meine freiheit aufgeben?
25.11.07 17:43


Selbstmitleid

musik -> Silverchair - Without you

z. gehts genauso wie meiner familie, sie ist einfach nur froh mich los zu sein. sie sagt zwar das sie mich vermisst, aber sie wimmelt mich ständig ab. hat keine zeit. und ich kenne ihren alltag, ich weiss das sie zeit hat. vielleicht bin ich einfach zu aufdringlich. eine nervensäge halt. die einzige person die weiss wies derzeit in mir aussieht ist l. und mit der bin ich ständig nur am streiten. ich tu mir grad selbst so leid das es mich anwiedert. ich hasse wie ich geworden bin. und ich hasse es nicht zu wissen wie ich mich ändern soll. in gewissen dingen war ich schon immer ein miststück wie ich heut festgestellt habe.. ich hatte ganz vergessen wie ich manchmal sein konnte. hab nur heut gerade einen brief von früher gefunden der viel über mich und meine art aussagt. ich kann mich immer weniger leiden. selbstmitleid halt. beschissenes selbstmitleid.

21.11.07 21:57


an dich

weisst du was ich jetzt möchte? ich möchte dich sehn, vor dir stehn und mit dir sprechen. möchte das du mich siehst in dieser situation. das du da bist. möchte dir vorwürfe machen. dich anschreien und dir sagen das du mir eine weitere schlaflose nacht voller baileys eingebrockt hast. aber weisst du was?? das kann ich nicht!! weil es nicht deine schuld ist das ich nicht mit den einfachsten dingen umgehen kann.

21.11.07 04:38


grundlos

musik -> casper - rasierklingenliebe

wies mir geht? beschissen. weshalb? keine ahnung, ehrlich. würd ich das zugeben? niemals. weshalb? weil ihr genug ärger meinetwegen hattet. und jetzt? jetzt verkriech ich mich.

ich habe keinen plan. ich will mir keinen job suchen. ich will aber auch nicht arbeitslos sein und mich selbst immer depressiver machen. was zur hölle ist nur wieder los mit mir? vor ein paar wochen war ich noch optimistisch und wollte unbedingt mit der ganzen scheisse aufhören. und jetzt zieh ich mich selbst wieder runter in den ganzen mist. aber was sollte die scheisse heute mit l.? sie kennt mich, sie hat mir angehört das es mir beschissen geht. und doch habe ichs vehement abgestritten. ich solle meinen arsch hochkriegen und was sinnvolles tun. eigentlich hat sie recht und ich weiss es. und doch, das ist an dich:

es ist noch viel beschissener für mich wenn du mir nur ständig vorwürfe machst, ansprüche stellst und versuchst mich mit deiner freundschaft zu erpressen. du hast keine ahnung wie sehr ich mir wünsche das diese erpressung eines tages nicht mehr wirkt. aber du weisst genau das sie es jetzt noch tut. unfair. du weisst es ist unfair. ich enttäusche dich. das tut mir leid. doch genauso hast du mich enttäuscht. du liebst deine drogen, ich liebe meine klingen. wir sind nicht so verschieden wie du denkst. also hör auf meine therapeutin sein zu wollen, sei einfach mal ein freund...

21.11.07 02:00


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